Post von PEPE, ehemals Puppa

Pepe - damals Puppa - kam am 06.01.2008 als Pflegehund zu uns. Pili und ihre Mutter zogen ihn und seine Brüder mit der Flasche groß, leider verstarb einer von ihnen. Pepe hatte eine große Wunde an der Seite, es war ein Wunder, dass er dies überlebte.

Ankunft bei APRAM durch die Polizei

PupaBubba mit Hautproblem 1 

Puppa bei Pili und Tere auf Teneriffa

Pupa in der Tonne 29.08.07

Als er damals zu uns kam, saß er völlig verängstigt in seiner Flugbox mit einer gestrickten für ihn viel zu großen Jacke. Er wimmerte leise, als ich ihn heraus holen wollte.

Schnell lebte er sich ein und wurde ein fröhlicher und auch ein selbstbewußter Hund. Leider stellte es sich nach kurzer Zeit heraus, dass seine Kniescheibe immer wieder heraus rutschte. Wir haben dann 2 Monate gewartet und gehofft, dass es sich noch verwächst.

Leider mussten wir ihn dann doch operieren lassen, er war da 11 Monate alt. Was wir nicht wußten, Pepe litt an einer Wundheilungstörung. Die OP lief schief, die Narbe infizierte sich, er mußte erneut operiert werden. Als dies alles endlich abheilte, saß die Kniescheibe immer noch nicht fest im Gelenk. Da Pepe kein einfacher Hund war und mit dieser Krankheitsgeschichte, überlegte man, ihn in die Schweiz zu einer Tierschützerin zu geben, in der Hoffnung, in der Schweiz seine Vermittlungschancen zu erhöhen. Damit waren mein Mann und ich nicht einverstanden, deswegen behielten wir ihn.

Wir ließen ihn nochmals, diesmal in einer anderen Klinik operieren. Es verlief alles gut und er konnte wieder rennen und spielen.

Beim spielen mit einem andern Hund rutschte er leider mit dem operierten Bein in einem Loch aus. Die Diagnose war Kreuzbandriß und wieder war eine OP fällig. Es verlief alles gut und er konnte wieder fast normal laufen. Aufrund der vielen OPs bildete sich jetzt Arthrose.

Pepe vertrug nicht immer die Schmerztabletten. Wir haben viele Alternativen ausprobiert um seine Schmerzen erträglich zu machen. Als es für ihn immer unerträglicher wurde, entschlossen wir uns für ein künstliches Knie. Dies war vor 3 Jahren.

Pupa jetzt Pepe Post am 18.06.17 02

Es verlief erstmal alles sehr gut, bis es ihm nach einem Jahr wieder schlechter ging. Zwei Jahre nach der OP, stellte sich heraus, dass bei der OP 2 Keime mit ins Knie gelangt waren. Seitdem bekommt er eine Dauerantibiose. Natürlich auch Physiotherapie, die liebt er. Trotz der Strapazen ist er ein fröhlicher Hund geblieben.

Pepe glaubt er sei ein Wachhund und kein Jagdhund. Er spielt hier den Hausmeister, wenn die Leute auf dem Balkon sitzen oder Kinder auf der Wiese spielen werden diese von ihm beschimpft. Auf der Wiese im Park bekam er auch einmal ein Kaninchen, nicht weil er schnell war, sondern weil das Kaninchen in eine Schockstarre verfiel. Er leckte das Kaninchen dann bloss ab und schubste es an, dass es weiter rennen soll. Dann schaute er dem Kaninchen nur nach und kam zu mir zurück. So ist Pepe.

Pupa jetzt Pepe Post am 18.06.17 04

Mit dem ganzen Wissen, würden mein Mann und ich uns immer wieder für Pepe entscheiden.

Er hatte einen schweren Start und so verlief auch sein weiteres Leben, aber er ist ein Kämpfer. Trotz seiner 10 Jahre und seinen Schmerzen ist er immer noch ein verspielter und fröhlicher Hund geblieben. Wir wissen nicht, wie lange wir ihn noch haben, genießen aber jeden Tag mit ihm.

Pupa jetzt Pepe Post am 18.06.17 01

Wir wollen uns beim Apram Team und natürlich bei Pili und ihrer Mutter Tere bedanken, dass ihr Pepe das Leben gerettet habt.

Viele liebe Grüße

Ruth