Hier veröffentlichen wir die aktuellen Meldungen unseres Partners "Bund Deutscher Tierschutzfreunde e.V.", um weiter mitzuhelfen, das Leid von Tieren zu lindern.

Tipps zum Urlaub mit Hund

Tipps zum Urlaub mit Hund


Planung muss spätestens jetzt beginnen – Bei Haustier-Haltern ist Urlaub im eigenen Land beliebt - Fallstricken ausweichen


Kamp-Lintfort.- Die meisten Hundehalter wollen auch im Urlaub nicht auf ihren Vierbeiner verzichten, doch sollten sie mögliche Fallstricke schon von vorne herein umschiffen. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort rät, spätestens jetzt mit der genauen Planung eines Urlaubs mit Haustieren zu beginnen, denn schon im Juni beginnen in einigen Bundesländern die Sommerferien. Bei Flugreisen müssen Haustiere rechtzeitig angemeldet werden und auch beim Reisen im Auto sind in einigen Ländern spezielle Vorschriften zu beachten. Auch bei der Buchung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern ist Vorsicht geboten.
Die Kennzeichnung der Tiere mit einem Chip und das Mitführen des europaweit einheitlichen Tierausweises sind immer notwendig, doch für eine Reise zwischen tollwutfreien Gebieten gibt es einige Lockerungen bei der Impfpflicht. Die Informationen im Internet - etwa über Einreiseverbote bestimmter Hunderassen in einzelnen EU-Staaten - wurden in den vergangenen Jahren verbessert. Auch sollte man sich über die eventuelle Leinen- oder Maulkorbpflicht in einigen EU-Ländern informieren. Bei der Ferienplanung sollten sich Tierhalter deshalb langfristig vor Ferienbeginn in ihrem Zielland informieren, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.
Besonders beliebt bei Urlaubern mit Hund ist nach einer Umfrage das eigene Land. Und immerhin wollen 36 Prozent der Deutschen im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Wer dabei eine Ferienwohnungen oder ein Ferienhaus mietet, sollte vorher Nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind. Urlauber, die sich nicht ausdrücklich nach einer Erlaubnis für ein Haustier erkundigt haben, haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie das Feriendomizil wegen ihre Haustiere nicht nutzen können. Deshalb sollte natürlich immer bei der Unterkunft am Urlaubsort vor der Anreise erfragt werden, ob ein Vierbeiner willkommen ist, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Und bei der Anreise mit dem Auto sollten auch die Verkehrs- und Sicherungsvorschriften beachtet werden. Beispielsweise in Italien gilt eine Gurtpflicht für Hunde. Für Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportkäfig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsmanövern an seinem Platz bleibt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Für den sicheren Transport von Hunden gibt es grundsätzlich drei Schutzmöglichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste Lösung ist, hängt von Automodell, Geldbeutel und persönlichen Vorlieben ab. Für kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel. Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bei Reisen ins südeuropäische Ausland sollte zudem beachtet werden, dass in den meisten Mittelmeerländern Hunde am Strand nur in ausgewiesenen - und meist abseits gelegenen - Abschnitten erlaubt sind. Auch in den meisten Restaurants sind Hunde nur im Außenbereich gestattet.


Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Am Drehmanns Hof 2
47475 Kamp-Lintfort
02842/92 83 20
http://www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

 

Welttierschutztag: Bundesweite Kastrationpficht für Katzen gefordert

Welttierschutztag: Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert

 

Mecklenburg-Vorpommern will Kastrationspflicht einführen – Bereits mehr als 250 Städte und Gemeinden haben sich der Initiative angeschlossen

Der Bund Deutscher Tierfreunde hat vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen in Deutschland zum Welttierschutztag am Samstag eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert. Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Detmold -  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. Der Bund Deutscher Tierfreunde mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen begrüßte die Entscheidung der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern, die bis Ende dieses Jahres eine Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang verbindlich einführen will. Auch in Städten wie Bremen und Kassel gilt die Kastrationspflicht.

 

Auch in einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet. Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde am Welttierschutztag, durch die ständig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

 

Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Straßen in Deutschland. Rund 8,2 Millionen Katzen leben demnach in deutschen Haushalten. Andere Schätzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Zählung gibt es naturgemäß nicht. Auffällig ist, dass vermehrt Meldungen etwa bei der Zentrale des Bundes Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort über freilebende Katzenkolonien eintreffen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung betont, dass eine etwa den österreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingeführt werden könnte. Auch der Bund Deutscher Tierfreunde hält eine Regelung  auf Bundesebene für die beste Lösung.  In Österreich gilt: Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in bäuerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine ähnliche Regelung.

Viele Katzenhalter scheuen wegen der hohen Kosten und wegen gesundheitlichen Bedenken die Kastration. Einige Gemeinden wollen deshalb die Kastration mit Zuschüssen fördern. Gesundheitliche Bedenken gibt es nach Auffassung von Tiermedizinern nicht. Der Bund Deutscher Tierfreunde lässt alle Katzen in seiner Obhut kastrieren und unterstützt auch andere regionale Initiativen beim Kampf gegen dien Katzenflut. Nur durch Kastration kann Tierleid schon im Vorfeld verhindert werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Der Bund Deutscher Tierfreunde betreibt zwei eigene Tierheime und unterstützt Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet.


Weitere Informationen:

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Am Drehmannshof 2

47475 Kamp Lintfort

Tel: 02842 / 92 83 20

www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de


 

Mit Kaffeesatz Schnecken bekämpfen

Mit Kaffeesatz Schnecken  bekämpfen

 

Bund Deutscher Tierfreunde warnt vor Einsatz von Schneckenkorn

– Immer wieder sterben Hunde und Katzen qualvoll an Schneckengift

Das teilweise regnerische Wetter hat in vielen Gärten eine Schneckenplage ausgelöst. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen warnte Haustierhalter vor dem Einsatz von Schneckenkorn oder anderen Schneckengiften. Zwar steht auf den meisten Packungen der Hinweis, dass es für Haustiere nicht gefährlich sei, doch gibt es immer wieder schwere Vergiftungen. Stattdessen sollten natürliche Mittel wie beispielsweise Kaffeesatz angewendet werden.

Nehmen Haustiere  das im Garten ausgestreute Gift auf, können sie in wenigen Stunden qualvoll sterben, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn Katzen oder Hunde das Gift etwa ablecken oder über die toten Schnecken herfallen, wird es schnell sehr gefährlich. Speichelfluss, schnelle Atmung und Erbrechen sind häufige Symptome einer Vergiftung ebenso wie Lähmungen und Krämpfe. Vor allem bei Katzen besteht noch eine ganz andere  Gefahr: Im Gegensatz zu Hunden ziehen sich die Samtpfoten  zurück und verstecken sich, wenn sie leiden. Sie sterben dann oft unbemerkt in ihrem Versteck.


Welche Menge für das Haustier gefährlich ist, hängt von der Konzentration des Wirkstoffes Metaldehyd  im Gift  ab. Auch die Körpergröße des Tieres und der allgemeine Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren. Für einen Mops oder einem anderen kleinen Hund  kann der Verzehr von 10 Gramm Schneckenkorn bereits tödlich sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.  Aber auch kleinere Mengen können zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Etwa zwei bis drei Stunden nach Aufnahme des Giftes beginnt das Tier sich zu erbrechen. Dazu treten Krämpfe auf, die schließlich bis zur Bewusstlosigkeit führen können. Nur ein Tierarzt kann schnell – am besten innerhalb der ersten Stunden – helfen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde empfiehlt  zur Schneckenbekämpfung die bekannten  Bierfallen oder Schneckenzäune. Auch natürliche Hemmschwellen um Beete  mit Kalk, Sägespäne, Rindenmulch und Kaffeesatz mögen die Nacktschnecken nicht Außerdem fressen indische Laufenten mit Vorliebe die Schädlinge, genauso wie Igel. Die Enten kann man inzwischen sogar extra zur Schneckenbekämpfung mieten.

Weitere Informationen:

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Am Drehmannshof 2

47475 Kamp Lintfort

Tel: 02842 / 92 83 20

www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

 


 

Hunde sind ideale Fitnesstrainer

Hunde sind ideale Fitnesstrainer

Nach den Ferien die Gesundheit erhalten - In den Tierheimen warten viele Hunde auf Gassigeher - Bund Deutscher Tierfreunde rät zum Training mit Hund

Kamp-Lintfort . – Nach den Ferien wollen viele Heimkehrer ihre neu gewonnene Fitness erhalten - also die beste Zeit, ein Fitnesstraining mit Hund zu starten. Auch wenn in diesen Tage Regen und Herbststimmung vorherrschen, gerade jetzt im Spätsommer sollte das Immunsystem in Schwung gehalten oder gebracht werden. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät deshalb: Wer regelmäßig auch bei feuchtem und kaltem Wetter spazieren geht, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.

 

Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassigehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

 

Die Gründe für Hundefitness liegen auf Hand und Pfote: Regelmäßige körperliche Anstrengung und Bewegung beleben das Herz- Kreislauf- System und führen bei Mensch und Hund zur Gewichtsreduktion. Zudem wird das Immunsystem gestärkt, da Umweltreize wie Regen, Wind, Sonne und Temperaturschwankungen das Abwehrsystem des Körpers anregen, betont der überregionale Bund Deutscher Tierfreunde tier- und menschenmedizinische Erfahrungen.

 

Hundeexperten raten zudem zu einem maßgeschneiderten Lernprogramm für Hunde beim Gassigehen. Dabei kann man die Leine auch als Kommunikationshilfe und zur Signalübermittlung nutzen. Der Spaziergang an der Leine wird so interessant für den Vierbeiner. Indem Herrchen oder Frauchen die Schrittgeschwindigkeit von langsam zu schnell zu langsam wechselt, wird der Hund motiviert, aufmerksam und freudig nebenher zu laufen. Ein zusätzlicher Trick: Lässt man beispielsweise einen Handschuh fallen, kann man ihn nach einigen Minuten gemeinsam mit dem Hund suchen gehen, heißt es in einem Ratgeber zum richtigen Gassigehen.

 

Auch sonst können Hundehalter den Spaziergang an der Leine für den Vierbeiner spannend gestalten, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Balancieren und Sitzmachen auf Baumstämmen sind beispielsweise auch an der Leine möglich. Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht überfordert wird und Spaß dabei hat, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Tiermediziner unterstreichen, dass viele Menschen erstaunt sind, wie leistungsbereit ihr Hund sein kann, wenn er stressfrei und mit Spaß ausgebildet wird.

 

 BdT1

EM 2012 bitte ohne Hund

 

Bund Deutscher Tierfreunde bittet: EM-Fanmeilen ohne Hund

Lärm, Scherben und Hektik bei EM-Feiern und auf Fanmeilen bedeuten Stress für unsere vierbeinigen Freunde

Auch während des hoffentlich anstehenden Sommermärchens bei der Fußball-Europameisterschaft  EM 2012 wollen viele Hundehalter auf ihren vierbeinigen Freund nicht verzichten. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet jedoch alle Hundehalter: Lasst die Vierbeiner Zuhause oder im Garten. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief alle Tierfreunde dazu auf, auf ihre vierbeinigen Begleiter beim Public Viewing  und auf den Fanmeilen zu verzichten. Die vielen Menschen, der Lärm und Jubel, aber auch Scherben  können für die Vierbeiner gefährlich sein und bedeuten zumindest Stress.

Die großen Menschenmengen bedeuten viel Stress für das Tier und außerdem besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Die Tiere können sich leicht an herumliegenden Scherben verletzen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Zudem empfinden die meisten Hunde alkoholisierte Menschen als eher unangenehm und bei Fußballfesten ist nun mal Alkohol allgegenwärtig. Die lauten Jubelschreie bei der EM sind  für Hunde zudem eine Belastung und der oft herumliegende Müll ist für Hundemäuler und sensible Hundemägen nicht sehr empfehlenswert. Zudem besteht das Risiko, dass ein verschrecktes Tier sich losreißt und wegläuft. In einer großen Menschenmenge ist es kaum wieder zu finden. Ein Hund in Panik ist unberechenbar. Er kann Kilometer weit wegrennen.

Wer sein Tier liebt, sollte es in den Spieltagen der deutschen Mannschaft, bei denen hoffentlich am meisten gejubelt wird, Zuhause lassen, so die Bitte der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Natürlich können es sich Hundehalter dort zusammen mit ihrem Vierbeiner gemütlich machen. Jedes Haustier genießt, wenn Frauchen und Herrchen Zuhause bleiben – und gemeinsames Fernsehen auch bei der EM steht bei vielen Hunden hoch im Kurs.

www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de <http://www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de>

Zecken für Haustiere und Menschen gefährlich

Bund Deutscher Tierfreunde: Haustiere vor Zecken schützen

Manche Zeckenmittel sind für Katzen lebensbedrohlich - Katzen sind vor Zecken sicherer, aber für Menschen gefährlicher

Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr durch Zecken  -  nicht nur für Menschen, sondern auch für unsere Haustiere, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Wie der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen betont, können manche für Hunde geeignete vorbeugende Mittel für Katzen lebensbedrohlich sein. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser geschützt, sie stellen jedoch eine größere Ansteckungsgefahr für Menschen und besonders Kinder dar.

Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen bei Katzen nicht angewendet werden, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.  Die bei Hunden gut verträgliche Substanz ist für Katzen lebensgefährlich, da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen können. In der Gebrauchsinformation permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unverträglichkeit des Arzneimittels für Katzen hingewiesen.

In Europa ist die Schildzecke, auch „Gemeiner Holzbock“ genannt, die häufigste vorkommende Zeckenart. Zecken wurde gerade zum gefährlichsten Tier Europas gewählt. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist beim Menschen die bekannteste durch Zecken übertragene Viruserkrankung. Sie wird durch Viren verursacht, die beim Stich durch infizierte Zecken übertragen werden und das Gehirn befallen können. Die meisten FSME-Erkrankungen ereignen sich zwischen Mai und September. Allein in Deutschland erkranken 2011 nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 423 Personen an FSME, rund 60 Prozent mehr Erkrankungen als im Vorjahr. Die Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine weitere Infektionskrankheit, die bei Menschen, Säugetieren und Vögeln auftreten kann.

Nach einer Stu­die des Robert-​​Koch-​​Instituts erhö­hen Kat­zen als Haus­tiere das Risiko für eine Borreliose-​​Infektion mehr als es Hunde tun. Mög­li­cher­weise gera­ten Zecken, die das Haus­tier trägt, an  Kin­der, wenn sie mit ihm schmu­sen. Bereits sie­ben Pro­zent der 14– bis 17-Jährigen sind dem­nach bereits min­des­tens ein­mal von einer infi­zier­ten Zecke gebis­sen worden. Eine genaue Über­sicht über die Häu­fig­keit der Erkran­kun­gen bei Haus­tie­ren, die durch Zecken­bisse aus­ge­löst wur­den, gibt es nicht, teilt der Bund Deutscher Tierfreunde mit. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region fünf bis zehn Pro­zent aller Hunde mit Bor­re­lien infi­ziert sind. Kat­zen wer­den anders als Hunde wesent­lich sel­te­ner durch Zecken­sti­che krank. Ein Grund dafür könnte die inten­sive Fell­pflege sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Am besten ist es, Zeckenbisse - also die Übertragung von Krankheiten durch Zecken - durch Vorsichtsmaßnahmen, wie zum Beispiel Tragen körperbedeckender  Kleidung, Verwendung von abwehrenden Mitteln und Meiden von Unterholz und hohem Gras zu vermeiden. Auch sollte die Haut auf Zecken abgesucht werden. Menschen können sich zudem zumindest gegen FSME impfen lassen. Für Tiere stehen verschiedene Tierarzneimittel mit lang anhaltender Wirkung zur Abwehr von Zecken zur Verfügung. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät zum Besuch eines Tierarztes oder eines Fachgeschäftes mit Beratung.

 

 

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Am Drehmanns Hof 2

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Tel.: 02842/92 83 20

Fax: 02842/92 83 220

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